Jaroměř

Dank des schicksalsreichen Treffens mit Josef Archleb kommt Kupka 1888 auf seine Fürsprache nach Jaroměř (Jermer). Dort besucht er auf der Gewerbeschule Zeichenstunden bei Professor Alois Studnička, der ihn zur Aufnahmeprüfung in der Akademie der bildenden Kunst in Prag vorbereitet.

Jaroměř ist auch der Geburtsort von Josef Šíma, des berühmten tschechischen Malers, der seine meisten Jahre in Frankreich verbracht hat. Im dortigen Stadtmuseum wird eine Dauerausstellung Josef Šímas gezeigt. Nicht nur Interessente um militärische Geschichte werden das umfassende Labyrinth der Untergänge der ehemaligen Militärfestung Josefov und das Erste militärhistorische Museum Miroslav Frosts zu schätzen wissen, das eine beträchtliche Aufmerksamkeit den tschechoslowakischen Legionären widmet. Auch das Eisenbahnmuseum ist eines Besuches wert und man darf das historische Zentrum der Stadt mit der barocken Mariensäule und anderen Sehenswürdigkeiten naturgemäß nicht außer Acht lassen.

Jaroměř

Glockenturm mit Stadttor, durch das im Mittelalter so genannter Polnischer Weg durchlief